| Die LVM realisiert die Verwaltung des Waldeigentums und solche Bewirtschaftung der staalichen Wälder, die die Verwirklichung der einem staatlichen Wald eigenen, von der Gesellschaft akzeptierten, ökologischen und sozialen Funktionen, sowie die Erhaltung und die Vermehrung der Waldwerte und Erträge dem Waldbesitzer – dem Staat – gewährleisten.
Die LVM wird wenigstens 20 % der Wälder mit dem Ziel bewirtschaften, die biologische Vielfalt zu bewahren, zu erhalten und zu vermehren und die Umweltwerte zu erhalten. In den anderen Wäldern ist als Ziel die Gewinnung von hochwertigem Holz in möglich größeren Umfängen gesetzt worden.
Ein produktiver und qualitativer Wald wächst nicht von sicht selbst. Ein solcher Wald muss gezüchtet werden, weil ein Wald, der natürlich wächst und nicht gepflegt wird, nicht produktiv und die Qualität des Holzes aus solchem Wald minderwertig ist.
Züchten bedeutet auch Pflege – wenn man einen Waldbestand rechtzeitig und richtig pflegt, kann man mehr Holz und Erträge gewinnen, darüber hinaus verbessert sich bei der Pflege der sanitäre Zustand und die Stabilität des Waldes. In einem gepflegten Wald verringert sich die Zeit um 10 %, in der die Bäume die auf dem Markt gefragten Dimensionen erreichen. Die LVM pflegt jährlich junge Waldbestände auf der Fläche von ungefähr 25 000 bis 28 000 ha, und die zu pflegenden Holzschläge wachsen jährlich im Umfang von 15 000 bis 19 000 ha, dadurch wird ständig die Vergrößerung der Waldwerte gewährleistet.
Der jährliche Zuwachs der Wälder ist auf 7 Millionen Kubikmeter zu rechnen, pro Jahr werden durchschnittlich 4 Millionen Kubikmeter abgeholzt, was 58% von dem jährlichen Holzzuwachs bildet. So wird gewährleistet, dass die Wälder nicht zu viel abgehlozt werden und dass ständig neue zusätzliche Holzvorräte gebildet werden. |