Die am 5. Oktober stattgefundene freiwillige Pflege der lettischen Küstenwälder ließ Hunderte Freiwillige zusammenkommen, die mehrere Tausende Kubikmeter Müll sammelten. Neben dem praktischen Wert des Einsatzes – sauberer Wald, gesammelterMüll – zeigt dies deutlich, dass die Waldpflege zu einer ernsten Bewegung wird.


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| Am Hauptarbeitseinsatz in Roja nahmen ca. 100 Freiwillige teil, welche die Küstenwälder zwischen dem Meer und der Straße Roja – Kolka auf einer 3 km Strecke pflegten. Der Gemeindebezirk Roja erhielt dieses Jahr den Preis des gepflegtesten Gemeindebezirks in Westlettland, und die gegenwärtige, vergleichsmäßig „saubere Situation” rechtfertigte den Status des Gemeindebezirks. Insgesamt wurden ca. 60 Müllsäcke gesammelt, die mit einem LKW unverzüglich zu einem Müllabladeplatz befördert wurden. Ca. 80% aller gefundenen Abfälle während des Einsatzes in Roja waren PET-Flaschen, ca. 10% Plastiktüten und Chipstüten, ca. 5% Aluminiumtrinkdosen und nur 5% sonstiger Müll (an anderen Küstenorten sind diese Zahlen proportional höher). Gleichzeitig gab es unten dem Müll auch ganz “exotische” Funde – Rundfunk-Geräte, Klosettbecken, halbleere Farbendosen und Spiegelchen, die von den Teilnehmern für die Einrichtung der Winterunterbringung des Schweinmannsgespendet wurden.
Den stattgefundenen Arbeitseinsatz unterstützen die „Latvijas valsts meþi AG”, der Kommunalverwaltungsverband, die Gruppe der Gleichgesinnten “Saubere Wälder(Tîri meþi)”, die Bank DnB Nord, die Lettischen Staatswälder.

In der Abbildung: Der Vorstandvorsitzende der "Latvijas valsts meþi AG" Roberts Strîpnieks verfolgt zusammen mit den anderen Freiwilligen den Schweinmann im Wald.

In der Abbildung: Umweltminister Raimonds Vçjonis, der Vorsitzende des Kommunalverwaltungsverbandes Andris Jaunsleinis und der Vertreter der Bank DnB Nord Dzintars Plotovs stellen fest, wer die größte Müllmenge während des Einsatzes gesammelt hat.
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